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IPv6 & Protokolle•8 Min. Lesezeit•6. Oktober 2026

IPv4 vs. IPv6: Architektur, Adressierung & Dual-Stack-Leitfaden

Tiefgehende Architekturanalyse: 32-Bit-IPv4 im Vergleich zu 128-Bit-IPv6. RFC 5952 Kürzungsregeln, SLAAC /64-Zuweisungen und Dual-Stack-Migrationsstrategien.

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Von Netzwerktechnik-Redaktion

1. Die Revolution des Adressraums

Während IPv4 mit 32 Bit lediglich 4,29 Milliarden Adressen bereitstellte (von der IANA 2011 vollständig erschöpft), bietet IPv6 mit 128 Bit einen nahezu unendlichen Adressraum:

2^128 = 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456
(~3,4 × 10^38 Adressen)

Ein einzelnes /64-Standard-Subnetz enthält 18,4 Trillionen Adressen. Dadurch entfällt der Zwang zu Network Address Translation (NAT) vollständig.

2. RFC 5952: Kanonische Darstellungsregeln

3. Subnetz-Hierarchie in IPv6

4. Dual-Stack und Migrationsstrategien

Beim Dual-Stack-Betrieb laufen IPv4 und IPv6 parallel auf derselben Hardwareschnittstelle. Der Happy-Eyeballs-Algorithmus (RFC 8305) sorgt dafür, dass moderne Browser bevorzugt IPv6 verwenden und bei Latenzproblemen nahtlos auf IPv4 zurückgreifen.

Schlagwörter:#IPv6#IPv4#SLAAC#Dual-Stack#RFC 5952

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