Wie IPv4-Subnetting technisch funktioniert
Eine IPv4-Adresse besteht aus 32 binären Bits in vier 8-Bit-Oktetten. Router führen eine bitweise logische UND-Verknüpfung zwischen IP-Adresse und Subnetzmaske durch, um festzustellen, ob ein Ziel lokal oder remote ist.
Durch die Trennung von Netz- und Hostanteil können Router Millionen Pakete mit kompakten Tabellen weiterleiten.
Die mathematischen Formeln des Subnettings
1. Formel für nutzbare Hosts
In Standard-Subnetzen (/0 bis /30) sind zwei Adressen reserviert: Nutzbare Hosts = 2^(32 - Präfix) - 2.
2. Wildcard-Masken-Berechnung
In Cisco ACLs und OSPF genutzt: Wildcard-Maske = 255.255.255.255 - Subnetzmaske.
Sonderfälle: RFC 3021 /31 Links & /32 Hostrouten
RFC 3021: Punkt-zu-Punkt-Verbindungen (/31)
Spart 50 % Adressraum gegenüber /30, indem 2 nutzbare Adressen ohne Broadcast für Routerverbindungen bereitgestellt werden.
RFC 1122: Einzelhostrouten (/32)
Mit Maske 255.255.255.255 für Loopback-Schnittstellen und VPN-Endpunkte.
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